Küchenzeit

curryreis garnelen kokossauce laurasapfelbaum rezepte 1

 


Feb 21
2015

Kross gebratene Garnelen mit frischem Gemüse in einer Sauce aus Kokosmilch und dazu leckeren Curry-Vollkornreis. Eins meiner Lieblingsrezepte :)) Ok, zugegeben ich habe ziemlich viele Lieblingsrezepte, aber dass hier gehört zu meinem engsten Kreis. Es kommt zwar nicht so oft auf den Tisch, aber dafür freue ich mich umso mehr darüber. Garnelen aus artgerechter Haltung zu bekommen ist nicht so leicht. Daher hole ich sie mir im Bioladen zertifiziert von Naturland oder nach dem Followfish-Prinzip (mehr dazu findet ihr hier followfish.de) behandelt. Das ist natürlich nicht ganz so preiswert aber das Gewissen und der Geschmack machen es einem leichter.

 

Rezept

    3-4 Personen / 45-60 Minuten
  • 1 1/2 Tassen (ca. 350 g) gemischter Vollkornreis
  • 1 TL Currypulver
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • Salz
  • Kokosöl
  • 2 Pck. (ca. 320 g, entspricht etwa 15-20 Stück) ungeschälte Black Tiger Bio Garnelen oder Bio Riesengarnelen (Naturland oder Followfish-Prinzip)
    Sauce:
  • Etwas Kokosöl
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Möhre
  • 1 Spitzpaprika
  • Ein paar Zweige Brokkoli
  • ca. 50-100 g Bambussprossen (aus dem Glas)
  • 150 ml Kokossmilch
  • 150 ml Sahne
  • Kräuter: Koriander, Oregano, Paprikapulver (süß und scharf), Curry
  • Pfeffer, Salz

 

Zubereitung

  1. Als aller erstes kommt natürlich der Vollkornreis in den Topf. Dieser braucht am längsten. Hierzu Vollkornreis waschen und für einen intensiveren Geschmack kurz im Topf mit Kokosöl anbraten. Erst dann die doppelte Menge an Wasser hinzufügen. Eine Prise Salz, Currypulver und Kurkuma kommen hinterher.
  2. Reis bei geschlossenem Deckel auf höchster Hitzestufe zum Kochen bringen, auf mittlere Stufe stellen und den Reis weiter köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist und der Curryreis gar ist (Garzeit 35-45 Minuten).
  3. So lange der Curryreis vor sich hin köchelt hat man Zeit, sich um das Gemüse und die Kokossauce zu kümmern. Zuerst die Knoblauchzehen mit der flachen Seite eines Messers zerdrücken und 10 Minuten liegen lassen bevor man ihn zerkleinert und erhitzt (wieso das? lest ihr weiter unten). Gemüse in Würfel, Scheiben oder Kreise schnippeln, wie ihr gerade lustig seid :).
  4. Zwiebel und Knoblauch im Kokosöl kurz andünsten; Karotten und Brokkoli hinzufügen und kurz weiter dünsten lassen.
  5. Zum Gemüse kommt Kokosmilch und Sahne (wer möchte kann die Sahne weg lassen und die doppelte Menge Kokosmilch verwenden). Paprika und Bambussprossen hinzufügen und einköcheln lassen. Kräuter ebenfalls hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Die Sauce auf niedrigster Stufe warm halten und währenddessen die Garnelen zubereiten.
  7. Garnelen waschen und mit Küchenpapier abtrocknen. In der heißen Pfanne ein gutes Stück Kokosöl zerlaufen lassen. Garnelen hinzufügen und auf mittlerer Stufe 10-15 Minuten von beiden Seiten kross anbraten. 3-5 Minuten vor Schluss mit Curry- und Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Den Curryreis, die Garnelen und die Kokossauce mit Gemüse anrichten und genießen.

 

Gutes für den Körper...

Vollkornreis dauert etwas länger als weißer Reis. Das Warten lohnt sich aber, da er besonders reich an Vitaminen, Mineralien und anderen Nährstoffen ist. Vollkorn- oder auch Naturreis genannt wandelt die Stärke nicht so schnell wie weißer Reis in Zucker um und lässt dadurch den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen.

Knoblauch wirkt antibakteriell, krebshemmend und hat noch viele weitere positive Effekte auf unseren Körper. Um das volle Potenzial von Knoblauch ausnutzen zu können, muss die Zellstruktur der Zehe zerstört werden bevor er erhitzt wird. Erst dann bilden sich aus zwei getrennten Stoffen im Knoblauch (aus der Aminosäure Alliin und dem hitzeempfindliche Enzym Alliinase) der wichtige Stoff Allicin. Wenn man hingegen den Knoblauch direkt nach dem Zerkleinern erhitzt, zerfällt das wärmeempfindliche Enzym Alliinase und die gesunde Wirkung des Knoblauchs bleibt fast ungenutzt.

Also einfach Knoblauchzehen nach dem Zerdrücken zehn Minuten liegen lassen und erst dann braten. In dieser Zeit entsteht das gesunde Allicin und das hitzeempfindliche Enzym wird dann nicht mehr gebraucht. Nach dem Zerdrücken lassen sich die Zehen übrigens wunderbar schälen.

Kokosnüsse enthalten jede Menge Laurinsäure, das ist die gleiche Substanz, die man auch in der Muttermilch findet und die das Immunsystem unterstützt. Kokosnussfett ist eigentlich ein gesättigtes Fett, trotzdem ist es in natürlicher und unbehandelten Form sehr gesund und lecker.

In Liebe xoxo
Laura

Personen in dieser Konversation

Kommentar hinzufügen
Back to Top