Küchenzeit

September 04
2016

5 gute Gründe ab und zu vegan zu kochen

Hallo Ihr Lieben, wie ihr vlt. schon wisst bin ich eigentlich ein Alles-Esser. Ab und an kommt bei mir auch ein Stück Bio-Fleisch auf den Teller. Ich würde sagen, dass ich mich in den letzten Jahren zu 70% vegetarisch, zu 20% fleischig :P und zu 10% vegan ernährt habe. Zur Zeit experimentiere ich jedoch viel mit veganen Rezepten. Im Selbstexperiment habe ich mich 12 Wochen lang zu 90% vegan ernährt und zu 10% vegetarisch. Und ich war überrascht darüber wie gut es mir tat. Ich fühlte mich sehr viel leichter und irgendwie auch munterer. Vermutlich kam das daher, dass mein Magen und Darm weniger schwere Arbeit zu verrichten hatte. Das überzeugt mich auch weiterhin vegan zu kochen.

5 gute Gründe vegan zu kochen:

  1. Leichte, tierlose Mahlzeiten entlasten euren Magen und Darm. Ihr fühlt euch fitter.
  2. Ihr lernt neue Geschmackserlebnisse kennen. Die Experimentierfreudigen unter euch werden Ihren Spaß haben. Es geht nicht um Verzicht sondern neue Lebensmittel auszuprobieren und zu kombinieren.
  3. Ihr tragt einen großen Beitrag dazu gesund alt werden zu können. Indem euer Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen, Krebs, Diabetes usw. gesenkt wird.
  4. Ihr senkt Tierleiden durch Massenhaltung verursacht durch eine hohe Nachfrage.
  5. Ihr leistet einen Beitrag zum Umweltschutz und gegen den Welthunger.

Einer meiner ersten Rezepte war eine Quiche mit Seidentofu. Die will ich auf jeden Fall mit euch teilen. Ich fand sie toll!

 
quiche tofu gemuese laurasapfelbaum

 

Bei dem Quiche-Boden habe ich etwas herum experimentiert. Wenn ihr darauf keine Lust habt könnt ihr auch folgende Zutaten verwenden: 300 g Mehl, 130 g Margarine, Salz, 90 g Mandelmilch o.ä.

 
gemuese quiche vegan laurasapfelbaum
quiche vegan rezepte laurasapfelbaum

 

Rezept für eine 28 cm Tartenform

Boden
  • 150 g Dinkelmehl 1050
  • 50 g Weizenmehl 1050
  • 50 g Leinmehl
  • 50 g Dinkelgrieß
  • 80 g Magarine (Raps- und Walnussöl)
  • 85 g Buchweizenmilch
  • 1 TL Salz Himalaya
Füllung
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 150-200 g Champions
  • 1/2 rote Paprika
  • 400 g Seidentofu
  • 2 EL Olivenöl nativ extra
  • 1 EL Stärke
  • 1 TL Salz Himalaya
  • 8 Basilikumblätter lila
  • Prise Muskat, Pfeffer, Kurkuma
  • 5-6 Cocktailtomaten

 

  1. Mehl mit Grieß gut vermengen und mit Magarine und Buchweizenmilch zu einem Teig kneten. Teig abdecken und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Knoblauch andrücken und klein schneiden. Frühlingslauch in Ringe und Pilze in dünne Scheiben schneiden. Paprika würfeln, Tomaten in Scheiben schneiden.
  3. Den Seidentofu mit Olivenöl kurz durchmixen. Basilikumblätter klein schneiden und mit Muskat, Salz, Stärke, Kurkuma und Pfeffer würzen.
  4. Den Knoblauch mit Olivenöl und Frühlingslauch andünsten. Pilze und Paprika hinzufügen und 5 Minuten braten.
  5. Den Teig auf einem Backpapier ausrollen und mit dem Backpapier in eine Tarten-Form legen. Überstehende Ränder mit einem Messer entfernen.
  6. Das angebratene Gemüse in die ausgelegte Form füllen und gleichmäßig verteilen. Anschließend den Seidentofu darüber gießen und mit Tomatenscheiben verzieren.
  7. Bei 200°C Ober- Unterhitze 15-20 Minuten backen.
  8. Nach Belieben mit frischen Basilikumblättern verzieren und warm genießen.

 

 

Vegane Köstlichkeiten zum Probieren findet ihr einmal im Jahr hier:

Vegan Street Day

 
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In Liebe xoxo
Laura

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